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"Am meisten geholfen hat der Erfahrungsaustausch"

Stephan Gumsheimer, Ausbilder in der Gesellschaft für Beschäftigung und berufliche Eingliederung.

Stephan Gumsheimer

Die IHK Karlsruhe war eine der ersten IHKs, die in ihrem Bildungszentrum das Trainingsprogramm "Stark für Ausbildung" anbot. Einer der Teilnehmer war Stephan Gumsheimer, Ausbilder in der Gesellschaft für Beschäftigung und berufliche Eingliederung (GBE) in Pforzheim. In seinem Bericht schildert er, was er und die anderen Teilnehmer/-innen aus dem Lehrgang mitnehmen konnten.

Im März und April 2014 fand an der IHK Karlsruhe zum ersten Mal das Trainingsprogramm "Stark für Ausbildung" mit etwa 20 Teilnehmer/-innen statt. Wir alle waren in das Thema Ausbildung involviert. Die Lehrgangsteilnehmer/-innen waren entweder Ausbilderin oder Ausbilder in ihrem Betrieb, als Personalfachraft für die gesamte Ausbildung in ihrem Unternehmen zuständig oder bei einem Bildungs- und Beschäftigungsträger tätig.

Bei der Eröffnung zeigte sich, welche Themen der Gruppe besonders wichtig waren:

  • die erfolgreiche Ansprache potenzieller Auszubildender
  • der richtige Ausbildungsstart im Unternehmen
  • die Individualität der Auszubildenden anerkennen und nutzen
  • das gesamte Potenzial von Auszubildenden erschließen

Genau diese Inhalte deckte das Training ab.

  • Präsenztage und Online-Module

    Eine gute Lösung stellte die Organisation des Lehrgangs als Blended-Learning-Training mit drei Präsenztagen und mehreren Online-Blöcken dar. Die Ausbilder/-innen fehlten dadurch nicht lange am Arbeitsplatz und konnten die Online-Module gut einplanen.

    Die Präsenztage bauten jeweils auf den vorhergehenden Online-Modulen auf. Damit war immer ein roter Faden erkennbar. Die Dozenten konnten uns zu den jeweiligen Inhalten zusätzliche Hilfen und Tipps geben. Gelungen war auch der methodisch-didaktische Aufbau mit Präsentationen, Gruppenarbeiten und Diskussionsrunden.

  • Erfahrungsaustausch der Ausbilder/-innen

    Am meisten gefallen und geholfen hat den Teilnehmer/-innen aber der Erfahrungsaustausch untereinander. Mit vielen aufkommenden Problemen waren  auch schon andere Ausbilder/-innen in ihren Unternehmen konfrontiert und konnten daher wertvolle Tipps geben.

    Gerade dieser Erfahrungsaustausch veranlasste einen Teil der Gruppe, alle drei bis sechs Monate einen runden Tisch zu organisieren. Zu etwa sechs Personen treffen wir uns in einem Lokal und berichten über unsere Erfahrungen in der Ausbildung. Dabei diskutieren wir über Themen wie Leistungsabfall bei Auszubildenden in der Berufsschule oder im Betrieb, über Azubis, die an einen Abbruch ihrer Ausbildung denken, über fehlende Ausbildungsreife in der persönlichen Entwicklung oder im Wissensstand oder über Ablenkung während der Ausbildung etwa durch Handys.

    Gerade bei den Themen Leistungsabfall und Wissenslücken konnten wir uns in der Gruppe bereits gut helfen. Wir empfahlen einander gute Nachhilfeinstitute, erklärten ausbildungsbegleitende Hilfen, unterstützten uns bei deren Beantragung oder organisierten für die Auszubildenden einen zwischenzeitlichen Tausch der Ausbildungsstellen, um allen Seiten neue Eindrücke zu ermöglichen. Gegen die Ablenkung durch Unterhaltungsmedien wie Smartphones haben wir Regeln aus unseren Unternehmen gesammelt und in Absprache mit den Vorgesetzten aushängt.

    Um einander weiterhin unterstützen zu können, wollen wir uns auch künftig treffen und unsere Tipps und Erfahrungen gerne der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

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