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 AusbilderportalPraxisbeispieleNach Zielgruppen / Jugendliche mit besonderem Förderbedarf

Jugendliche mit besonderem Förderbedarf

Mal ehrlich: Was sagen Schulnoten über einen Menschen, dessen sozialen Hintergrund man nicht kennt? Und wenn jemand im System Schule einfach nicht gut aufgehoben war und am Ende keinen Abschluss vorlegen kann, sind Hopfen und Malz dann für immer verloren? "Stark für Ausbildung" vermittelt Ihnen, wie Sie als Ausbilder/-in gerade Jugendliche mit besonderen Förderbedarfen zu starken Nachwuchskräften entwickeln:  

  • Durch steigende Anerkennung entfalten diese Jugendlichen ungeahnte Motivation für ihr eigenes Lernen, ihren Ausbildungserfolg und ihr berufliches Weiterkommen.
  • Über ihr praktisches Tun gewinnen diese Jugendlichen die erforderlichen Zugänge zum Theorieverständnis.
  • Auf der Basis einer konsequenten Führungsarbeit entwickeln diese Jugendlichen eine anhaltende Loyalität zu ihren Ausbilder/-innen und zeichnen sich durch eine große persönliche Identifikation mit ihrem Aufgabenbereich und ihrem Unternehmen aus.

Viele Praxisbeispiele zeigen: Diese anfangs „leistungsschwächeren“ Jugendlichen zählen auf mittlere und lange Sicht zu den verlässlichsten Leistungsträger/-innen im Unternehmen.

"Wir sind auf dem richtigen Weg"

Wenn Ausbildungsbetriebe mit Berufsschulen kooperieren, profitieren beide Seiten - vor allem aber die Auszubildenden. Eine geradezu vorbildliche Zusammenarbeit pflegt die Carl-Benz-Schule in Gaggenau mit dem Werkzeug- und Maschinenbauer Karle + Jung. zum Praxisbeispiel


"Stärken stärken" = Motivierte und engagierte Mitarbeiter

Ein Azubi sitzt am Schreibtisch

Jugendliche, die nicht die idealen Voraussetzungen mitbringen, haben oft wenig Selbstvertrauen und sehen ihre eigene berufliche Entwicklung eher pessimistisch. Stärken stärken, dadurch mehr Sicherheit und auch mehr berufliche Handlungskompetenz gewinnen, das ist die Devise von Anne-Katrin Kiendl von der Unternehmensgruppe Stoffel. "Es ist mir ein Rätsel, warum dieses Potenzial von anderen Firmen bisher so wenig genutzt wird. Gerade im Aufbau von Schwächeren liegen viele Möglichkeiten." zum Praxisbeispiel


Betriebsnahe Nachqualifizierung

Hand mit blauer Bewerbungsmappe

Im Projekt „betriebsnahe Nachqualifizierung“ werden ausbildungsplatzsuchende Jugendliche durch Praktika für die Ausbildung fit gemacht und können so auch gleich testen, ob ihnen ihr Wunschberuf wirklich liegt. zum Praxisbeispiel


Auszubildende gewinnen durch Kooperationen

Hand hält eine Metallstange

Für  die Schlosserei D. Wilden GmbH wird die Suche nach geeigneten Auszubildenden immer schwieriger: „Für uns war selbstverständlich, dass wir daher auch ‚Nicht-1A-Kandidaten‘ ausbilden müssen. Die Alternative wäre, gar nicht auszubilden. Dann könnten wir unseren Betrieb aber bald dicht machen“. Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Kandidaten erhielten Sie durch das JOBSTARTER-Projekt Campus Euregio. zum Praxisbeispiel


Durch Einstiegsqualifizierung passende Auszubildende finden

Bei Ford geht es nicht um eine Bestenauslese, „viel wichtiger ist, dass der Azubi zum Unternehmen passt“, sagt Alpin Harrenkamp, pädagogische Koordinatorin bei Ford. Deshalb bietet Ford jungen Leuten u.a. Einstiegsqualifizierungen an. zum Praxisbeispiel


Deutsche Sprache - Schwere Sprache

Ein Stapel Zeitschriften

"Mir fiel auf, dass fast keiner der jungen Menschen regelmäßig eine deutsche Tageszeitung las. Ich habe meinen Azubis daher Zeitungsartikel gegeben..." so Heinrich Haas, Ausbildungsleiter bei der Hans Hess Autoteile GmbH zum Praxisbeispiel


Projekt „Eintracht Ausbildungsfanshop“

Hand hält Blatt mit Aufschrift Lebenslauf

Motivation und Engagement durch Verantwortung:  Jugendliche mit besonderem Förderbedarf führen einen Fußball-Fanshop. Die Azubis sind in alle betrieblichen Abläufe fest eingebunden. Dadurch erfahren Sie Wertschätzung und Anerkennung erleben sich als Teil eines für die erfolgreiche Führung des Unternehmens erforderlichen Ganzen. zum Praxisbeispiel


Negative Gruppendynamik

Vier Personen im Gesräch

Informationen, die unter Auszubildenden hinter „vorgehaltener Hand“ weitergegeben werden, können leicht zu einer Form der „stillen Post“ werden und so zu Verunsicherung, Misstrauen oder gar Ablehnung gegenüber dem Ausbilder oder der Ausbilderin führen. Manuela Siewert zeigt, wie sie eine solche Situation erfolgreich gemeistert hat. zum Praxisbeispiel


Mit Selbstbewusstsein und viel Übung zum Prüfungserfolg

Wie kann man Auszubildenden die Prüfungsangst nehmen? Bei uns hat es sich bewährt, Auszubildenden anhand von alten Prüfungen die Prüfungsanforderungen zu zeigen und sie darin zu bestärken, dass sie diese bewältigen.“ zum Praxisbeispiel


Mangelnde Körperhygiene

Arbeitende Hand

Wirkt  der oder die Auszubildende unangemessen ungepflegt, bringt es gar nichts, das Thema „tot zu schweigen“. Manuela Siewert, Ausbildungsleiterin bei Klartext e.V. zeigt auf, wie sie in solchen Situationen handelt. zum Praxisbeispiel


„OTG Zukunft durch Ausbildung“ – Ausbildungsinitiative für junge Menschen

Der Name ist Programm: Mit der Initiative „OTG Zukunft durch Ausbildung GmbH“ engagiert sich die Laurens Spethmann Holding (LSH), zu der die Ostfriesische Tee Gesellschaft (OTG) gehört, seit 2004 für die Ausbildung junger Menschen, die es aufgrund ihres bisherigen Werdegangs schwer haben, einen adäquaten Ausbildungsplatz zu finden. zum Praxisbeispiel

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme

Maler bei der Arbeit

Die Suche nach einem/-r geeigneten Auszubildenden stellte sich für die Vander Vreken Malerwerkstätte GmbH schwieriger dar als gedacht. Durch die Unterstützung des JOBSTARTER-Projekts Campus Euregio fiel die Wahl auf den Schulverweigerer Marvin Erkens, der sich im Rahmen einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme beweisen konnte und einen Ausbildungsplatz angeboten bekam. zum Praxisbeispiel


Viele Wege führen zum Ziel: Strategien erfolgreicher Azubi-Rekrutierung

Zwei Jugendliche unterhalten sich

Viele Unternehmen haben immer häufiger Probleme, Auszubildende zu gewinnen. Andrea Schünemann, Ausbildungsleiterin bei der Sparkasse Osterholz, hat beispielsweise gute Erfahrungen mit dem Einsatz unternehmenseigener Medien oder den eigenen Azubis als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren gemacht: "Sie haben den direkten Kontakt zu unserer Zielgruppe und können ihren Freundinnen und Freunden aus erster Hand über die Ausbildung berichten und für diese begeistern." zum Praxisbeispiel


Initiative „Ich pack' das“ macht fit für die Ausbildung

Ein Teilnehmer der RWE-Initiative "Ich pack' das" bei der Arbeit

RWE macht junge Menschen, die bisher chancenlos bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz waren, fit für den Ausbildungsmarkt. „Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein aufbauen, Persönlichkeitsentwicklung fördern, schulische Defizite ausgleichen, Teamfähigkeit und Kritikfähigkeit entwickeln, Mut machen und berufliche Perspektiven schaffen, das sind unsere Ziele,“ erläutert Bert Wallraf, Leiter Ausbildung bei RWE Power. Tim Larsen war einer der Teilnehmer und ist ein Beispiel dafür, wie das Qualifizierungsprogramm jungen Menschen den Berufseinstieg erleichtern kann: Als hochqualifizierter junger Facharbeiter wird er in diesem Jahr sogar mit der Meisterschule beginnen. zum Praxisbeispiel


Medienbegeisterung erfolgreich nutzen

Eine Auszubildende sitzt am Computer, ein Mitarbeiter erklärt ihr etwas

Viele Auszubildende sind ständig online. Daher ist es naheliegend, diese Medienbegeisterung auch in der Ausbildung zu nutzen. Wie, erklärt Regina Haydn von der dab: Daten - Analysen, Beratung GmbH. zum Praxisbeispiel


Schamröte hilft

Eine Hand hält ein Zeugnis

Mehr Schein als Sein. Dem Auszubildenden von Heinrich Haas, Ausbildungsleiter bei der Hans Hess Autoteile GmbH, waren Symphatie und Anerkennung wichtiger als seine schulischen Leistungen...zum Praxisbeispiel


Geringe Lern- und Leistungsmotivation

zwei Personen im Gespräch

Die Auszubildende von Manuela Siewert, Ausbildungsleiterin bei Klartext e.V., drückt sich vor der ihr zugeteilten Arbeit. Aber nicht, weil sie nicht will – sie traut sich die Aufgabe nicht zu! Mit Geduld und Unterstützung kommt aber auch die Motivation wieder: „Ich habe daraufhin mit ihr vereinbart, dass ich mir Zeit nehme, um es ihr richtig zu zeigen, mit allen Tipps und Tricks. Und ich versprach, bei ihr stehen zu bleiben, um ihre Fehler gleich zu verbessern.“ zum Praxisbeispiel


Lügen

Personen im Gespräch

Manuela Siewert, Ausbildungsleiterin bei Klartext e.V., wurde von ihrer Auszubildenden belogen. Die Auszubildende wurde nicht mit der Lüge konfrontiert, sondern musste sich selber mit ihrem Verhalten auseinandersetzen und hat dadurch letztlich „gebeichtet“: „Das Schlimmste war für sie, alleine im Besprechungszimmer zurück gelassen zu werden, um noch einmal über alles nachzudenken. So alleine wollte sie sich lieber nicht mehr fühlen.“ zum Praxisbeispiel


Aggressives Verhalten

Arbeitende Hand an einer Säge

„Die Angst vor Kritik oder Zurückweisung schlug bei dem Jungen sehr schnell in Aggression um“. Manuela Siewert, Ausbildungsleiterin bei Klartext e.V. half Ihrem Azubi dabei mit Stresssituationen besser umgehen zu können. zum Praxisbeispiel


Leistungsträger sichtbar machen

"Einer unserer Azubis zum Kaufmann im Groß-und Außenhandel hatte anscheinend großes Potenzial: In der Berufsschule erzielte er glänzende Leistungen, im Betrieb sehr gute Arbeitsergebnisse. Damit war der junge Mann im Kreise der Auszubildenden anerkannt – im Betrieb jedoch galt er auf Grund seiner stillen und schüchternen Art als "graue Maus", die nicht als überdurchschnittlicher Leistungsträger wahrgenommen wurde. Dies wollte ich ändern, um ihn zu fördern und zu fordern." zum Praxisbeispiel

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