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 AusbilderportalNetzwerkRunde Tische / 8. Runder Tisch

8. Runder Tisch am 6. Dezember 2017 als Webkonferenz

Webinar

„Perspektiven für die Qualifizierung von Ausbildungspersonal in der Arbeit mit Studienabbrechern“

... lautete das Thema des 8. Runden Tisches erstmals als Webkonferenz. Die Teilnehmer sassen an ihren Rechnern zu Hause oder am Arbeitsplatz. Mit Headset und teilweise mit Videokamara konnten die Teilnehmer den Inputpräsentationen verfolgen und sich aktiv an der Diskussion beteiligen.

In der ersten Diskussion stand der Ausbilder als Gegenüber des studienerfahrenen Auszubildenden im Mittelpunkt der Reflektion. Ergebnis: Oft entsteht eine echte win-win-Situation. Studienabbrecher sehnen sich nach einer festen, klaren und transparenten Struktur. Das schafft Ruhe und Ordnung. Ausbildern wird so strukturiertes Arbeiten bei guter Motivation ermöglicht. Prof. Heister fasst die Diskussion zusammen: „Das wichtigste für Studienabbrecher in Ausbildung ist Normalität“.

Herr Wiemann Schulleiter der Arnoldi Berufsschule Göttingen stellte die Erfahrungen mit Studienabbrechern vor. Sie wählen eher die cognitiv herausfordernden Berufe. Schule muss durch die gestiegene Vielfalt flexibler sein und ebenfalls individueller agieren.

Die Lehrer heben als Chance die höhere persönliche Reife der Studienabbrecher hervor. Nichts desto trotz sollte sensibel und intensiv an der Entwicklung der sozialen und personalen Kompetenzen gearbeitet werden. Feedback einer Schülerin: „In der Ausbildung habe ich Wertschätzung erfahren.“ Das zeigt, was Ausbilder/Lehrer richtig machen können.

In der Diskussion wurde deutlich, dass die Verkürzung der Ausbildung am Anfang weder Wunsch der Studienabbrecher noch die beste Perspektive ist. Meist ergeben sich im Laufe der Zeit Fakten, die eine vorgezogene Prüfung sinnvoll machen.

Im dritten input von Frau Glaser aus der Beratungsarbeit mit Studienabbrechern und Betrieben im Handwerk wurde deutlich, dass Studienabbrecher mit einer realistischeren Selbsteinschätzung, strukturierter und oft mit besseren Umgangsformen in die Ausbildung einsteigen. „Ich erlebe eine große Bescheidenheit.“ Darüberhinaus ist eine gute Vorbereitung der Betriebe auf besondere Situationen, z. B. unterjähriger Ausbildungsbeginn, wichtig und eine passgenaue Vermittlung von Studienabbrecher und Betrieb.

Zusammenfassend kam der Runde Tisch zum Ergebnis, dass Studienabbrecher und Unternehmen mit ihren Ausbildern miteinander viele Chancen haben und Herausforderungen gut zu meistern sind.

Die Webkonferenz wurde durchweg als positive Erfahrung mit erstaunlich guter Diskussion bewertet.

Neben dem Kernteam waren weitere Teilnehmer: Herr Lindenthal (ehemaliger Ausbildungsleiter URANO GmbH, jetzt DIHK-Bildungs-GmbH), Herr Wiemann (Schulleiter Berufsbildende Schulen 1 Göttingen Arnoldi-Schule), Frau Gläser (Projekt Jobstarter der HWK Köln) als Inputreferenten und Vertreter der IHK Cottbus, Jenaer Bildungszentrum gGmbH Schott Carl Zeiss Jenoptik, Agentur für Lösungen - IHK Aachen – SWITCH und Handwerkskammer für Schwaben

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